Meknes – Bab el-Khamis – Donnerstagstor

August 28, 2010

 

Meknes, benannt nach dem Berberstamm der Meknasa und eine der vier Königsstädte Marokkos
mit ca. 500.000 Einwohnern, besteht aus zwei Stadtkernen, die durch den Fluß Boufekrane getrennt sind.
Es liegt auf einer Hochebene 550 m über dem Meer. Gigantische Mauern umgeben die durch Sultan Moulay Ismail geprägte Stadt.

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Bab el-Khamis – das Donnerstagstor, nach dem früher hier stattfindenden Donnerstagsmarkt benannt.
Hinter dem Tor öffnet sich die sog. Mellah, das ehemalige jüdische Viertel.

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Das 1687 errichtete wehrhafte Stadttor mit seinen schönen Dekorationsbändern
zählt zu den beeindruckendsten von Meknes.

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Ville Impériale, die Kaiserstadt, eine riesige Palastanlage, die von Moulay Ismail ab 1672 erbaut wurde,
als er seine Residenz von Fes nach Meknes verlegte und damit seinen Machtanspruch unterstreichen wollte.

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Unter Moulay Ismail erlebte Meknes im 17. Jh. eine einzigartige, wenngleich kurze Blütezeit.
Er war prunksüchtig und blutrünstig wie kein anderer Herrscher in der Geschichte Marokkos,
ließ einen Großteil der alten Bausubstanz niederreißen und errichtete einen Palast von gigantischen Ausmaßen.

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Nach dem Tod des "marokkanischen Sonnenkönigs", sein Harem umfaßte 500 Frauen,
verfielen die Bauten und wurden zu Ruinen, die noch heute durch ihre Ausmaße beeindrucken.
Die Franzosen begannen 1912 mit dem Wiederaufbau und der Renovierung.

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Die wehrhaften Umfassungsmauern sollen 40 km lang gewesen sein.
Und wenn es dem grausamen Herrscher beim Baufortschritt zu langsam ging, soll er eigenhändig Arbeiter geköpft haben.

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Das künstlich angelegte "Basin Agdal", im Hintergrund zwei Bauten, die der Versorgung des Palastes dienten,
Heri Es Souami (Getreidespeicher) und Dar el-Ma (Haus des Wassers) mit zahllosen Arkaden.

Meknes – Bab el-Khamis – Donnerstagstor


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